Ansprechpartner

Dr. Wladimir Augustinski

Leiter der Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Belarus

+375 17 2074324
+375 17 2074324
E-Mail schreiben

UMFRAGE „GESCHÄFTSKLIMA IN BELARUS 2018“

 

Minsk, April 2018

Die Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Belarus (AHK Belarus) und das Informationszentrum der Deutschen Wirtschaft – DEinternational-Servicestruktur des Deutschen Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) haben bereits zum siebten Mal seit 2012 die jährliche Umfrage zum Geschäftsklima in der Republik Belarus durchgeführt. Solche Umfragen werden traditionell von den Auslandshandelskammern (AHKs) in Zentral- und Osteuropa sowie in den GUS-Ländern veranstaltet und tragen zum Informationsaustausch zwischen den in den jeweiligen Regionen tätigen Unternehmen bei.

Ziel der Umfragen ist es, eine Vergleichsanalyse der Rahmenbedingungen für die Verwirklichung der wirtschaftlichen, außenwirtschaftlichen und Investitionstätigkeit in verschiedenen Ländern zu erhalten, die die persönliche Wahrnehmung durch die Unternehmen unabhängig von makroökonomischen Daten und Angaben der staatlichen Statistik darstellt. Anhand der Umfrageergebnisse haben die potentiellen Investoren, welche das jeweilige Land als einen möglichen Investitionsstandort und Wirtschaftspartner ansehen, die Möglichkeit, ein volleres und praxisbezogenes Bild unter Berücksichtigung der Meinungen und Einschätzungen der befragten deutschen Firmen über die Bedingungen für die Geschäftstätigkeit im Lande zu erhalten.

An der diesjährigen Geschäftsklimaumfrage haben sich 58 Vertreter der in Belarus tätigen Unternehmen, vorwiegend mit deutschen Investitionen beteiligt (2017: 59 Teilnehmer, 2016: 60 Befragte, 2015: 57 Befragte). Im Branchenschnitt sind es in diesem Jahr 12 Industrieunternehmen, 31 Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor, 23 Handelsunternehmen, 4 Energie- und Wasserversorgungsunternehmen sowie 6 Unternehmen der Baubranche. Einige Unternehmen haben die Zugehörigkeit zu zwei oder mehr Haupttätigkeitsbereichen angegeben. Über 90 % der befragten Unternehmen sind KMU mit weniger als 250 Mitarbeitern. Fast ein Drittel der Teilnehmer meldet einen Exportanteil am Gesamtumsatz von über 60 %, darunter 16 % der Unternehmen – mit Exportanteil von 80-100 %. Die Mehrheit der Unternehmen gaben ihre Bewertungen auch bei den vorigen Umfragen ab, wodurch eine gewisse Nachhaltigkeit der Umfrageergebnisse erreicht wird und man diese als ein Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft vor Ort im Laufe der letzten Jahre interpretieren kann.

KONJUNKTURLAGE IM ÜBERBLICK

Wirtschaftslage in Belarus / Geschäftslage der Branche und des Unternehmens

• Die Bewertung der Wirtschaftslage spiegelt realistisch den sich im Jahr 2017 abgezeichneten Trend der Wiederbelebung der Wirtschaft der Republik Belarus wider: fast 9 von 10 Befragten geben eine positivere Bewertung im Vergleich zum Vorjahr an und sehen einer weiteren Verbesserung bzw. Erhaltung der Lage entgegen. Der Anteil der „Pessimisten“ ist deutlich zurückgegangen und liegt bei 12,7 % (vgl.: 2017 - 54,2 %, 2016 - 70,2 %, 2015 - 51,9 %). Zum ersten Mal seit Beginn der Rezession ist hier eine Trendänderung zu positiven Bewertungen zu verzeichnen, seit 2014 dominierten negative Einschätzungen.

• Auch die Erwartungen der Unternehmen für 2018 sind ebenfalls positiver geworden: Fast 90 % der Befragten glauben, dass in der Wirtschaft der Republik Belarus keine Verlangsamung stattfinden wird - das Wachstum wird entweder auf demselben Niveau bleiben oder zunehmen. Der Anteil der Unternehmen mit einem „pessimistischen“ Ausblick sank auf ein Minimum in den letzten fünf Jahren: nur 10,9 % der Befragten geht von der Möglichkeit einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums im Jahr 2018 aus (vgl. 2017 - 33,9 %, 2016 - 41,8 %, 2015 - 75,9 %, 2014 - 35,0 %). Es ist anzumerken, dass der Anteil der „Optimisten“ 2018 zum ersten Mal im genannten Zeitraum um das 2,5-fache übersteigt.

• Auch bei den Bewertungen der Aussichten für die Branchenentwicklung ist eine Trendwende zu verzeichnen. Die Umfrageergebnisse deuten auf eine Zunahme positiver Einschätzungen hin: Die überwiegende Mehrheit der deutschen Unternehmen (94 %) erwartet eine Verbesserung bzw. Erhaltung der Branchensituation. Der Anteil der „Optimisten“ (44,8 %) übertraf dieses Jahr die „pessimistischen“ Schätzungen (5,9 %) um das 7,5-fache.

• Die Bewertungen der gegenwärtigen Geschäftslage der eigenen Unternehmen sind in der aktuellen Umfrage noch optimistischer ausgefallen: 96,3 % der Umfrageteilnehmer bezeichneten diese als gut bzw. befriedigend und nur 3,7 % der Befragten sind mit den Ergebnissen der Geschäftsaktivitäten nicht zufrieden. Diese Werte stellen das beste Ergebnis der letzten Jahre dar (vgl.: 2017 - 11,9 %, 2016 - 14,3 %, 2015 - 17,0 %).

Aussichten für die Entwicklung der eigenen Unternehmen im Jahr 2018: Der Anteil der „pessimistischen“ Erwartungen geht weiter zurück - nur 1 von 10 Befragten erwartet eine Verschlechterung der Geschäftslage (vgl.: 2017 - 11,9 %, 2016 - 17,9 %, 2015 - 38,9 %, 2014 - 19,5 %), während der Anteil der „Optimisten“ nun auf das Vorkrisenniveau steigt (38,2 %). Insgesamt rechnen 9 von 10 Unternehmen mit der Verbesserung oder zumindest Beibehaltung ihrer finanziellen Position im Jahr 2018.

Eine mögliche Erklärung für die Verbesserung der positiven Einschätzungen seitens der deutschen Unternehmen im Rahmen der aktuellen Umfrage besteht einerseits in der Wiederbelebung der belarussischen Wirtschaft in einem günstigen außenwirtschaftlichen Umfeld und andererseits in Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Exportorientiertheit der deutschen KMU, Implementierung von Innovationen und Spitzentechnologien, ihrer Integriertheit in die internationalen Wertschöpfungsketten sowie Wettbewerbsfähigkeit und steigender Nachfrage nach ihren Produkten und Leistungen sowohl auf dem lokalen, als auch auf dem EAWU-Markt und im Fernausland.

Umsätze / Exportabsatz / Mitarbeiterzahl / Investitionsausgaben / Bruttogewinn

• Fast 90 % der Unternehmen wiesen auf die Zunahme bzw. die Erhaltung der Umsätze in Euro 2017 gegenüber dem Vorjahr hin. Zugleich ging der Anteil der Befragten, die eine Senkung der Umsätze verzeichneten, fast um das 4-fache zurück - lediglich 1 von 10 Befragten, während jeder dritte Umfrageteilnehmer das Jahr 2017 mit einer Umsatzsteigerung abgeschlossen hat.

• Angesichts der Wiederbelebung der belarussischen Wirtschaft stieg auch der Anteil der Teilnehmer an, die für 2018 eine Steigerung bzw. Aufrechterhaltung der Umsätze prognostizieren (auf über 95 %). Beachtlich ist hier die Reduzierung des Anteils der Befragten mit einer „pessimistischen“ Prognose auf einen Minimalwert in den letzten Jahren – nur 3,6 % der Unternehmen rechnen mit einem Umsatzrückgang im laufenden Jahr (vgl.: 2017 - 12,1 %, 2016 - 25,9 %, 2015 - 42,6 %).

• Ein ähnlicher positiver Trend ist auch für die Indikatoren der außenwirtschaftlichen Geschäftsaktivitäten kennzeichnend: Die Anzahl der Befragten mit einem Rückgang der Exporte im vergangenen Jahr verringerte sich fast um das 4-fache (nur 1 von 20 Unternehmen). Gleichzeitig stieg der Anteil der Unternehmen an, die einen Anstieg der Exporte meldeten (jeder dritte Teilnehmer), während im letzten Jahr es jeder vierte war. Insgesamt gaben mehr als 94 % der Unternehmen bezogen auf das Jahr 2017 eine Steigerung bzw. Aufrechterhaltung von Exporten auf dem Niveau des Vorjahres an.

• Die Anzahl der Befragten mit einer „optimistischen“ Prognose bzgl. der Ausweitung der Außenwirtschaftstätigkeit im Jahr 2018 ist ebenfalls signifikant: Mehr als 90 % der Unternehmen erwarten, dass ihre Exporte 2018 nicht zurückgehen werden, dabei prognostiziert jeder zweite deren Wachstum.

• Der Anteil der Unternehmen, die 2018 Personaleinstellung vorhaben, ist auch gestiegen (jede zweite Firma). Die Anzahl der Unternehmen, die den Personalabbau planen, ging erheblich zurück – von 13,8 % 2017 auf 9 % laut der aktuellen Umfrage.

• Wie auch 2017 beabsichtigen die meisten Befragten (fast 9 von 10) im Jahr 2018 die Lohnerhöhungen, dabei soll diese Erhöhung bei fast 2/3 bis zu 10 % betragen, bei dem übrigen Anteil - von 10 bis 30 %. Bei 13,3 % der Unternehmen bleiben die Arbeitskosten unverändert, eine Senkung ist auch nicht vorgesehen. Die Unternehmen haben vor, mehr Umsätze zu generieren und dafür mehr Personal einzustellen.

• Mehr als 80 % der Befragten gaben eine Zunahme bzw. Erhaltung ihrer Investitionsausgaben im Jahr 2017 an, fast 2/3 davon wiesen auf einen Anstieg dieses Indikators hin. Dies steht im Einklang mit dem sich abgezeichneten Trend der Wiederbelebung der Wirtschaft von der langfristigen Investitionsdepression.

• Kurzfristig rechnen die Unternehmen mit einem Anstieg ihrer Investitionsausgaben: Der Anteil solcher Einschätzungen hat sich gegenüber dem Vorjahr verdreifacht (auf 68,4 %), im Jahr 2018 werden insgesamt fast 90 % der Befragten ihr bisheriges Investitionsprogramm erweitern bzw. aufrechthalten.

• Unter den Bedingungen der wirtschaftlichen Erholung ist auch eine positive Dynamik der finanziellen Indikatoren der Unternehmensaktivitäten zu verzeichnen: fast 60 % der Umfrageteilnehmer (um das 1,5-fache mehr als im Vorjahr) gaben 2017 eine Bruttogewinnsteigerung an. Noch bedeutender war die Abnahme des Anteils der Unternehmen, die einen Rückgang des Bruttogewinns im letzten Jahr meldeten (von 46,6 % im Jahr 2017 auf 8,7 % in der aktuellen Umfrage).

Die Erwartungen für 2018 fallen ähnlich aus: Fast 6 von 10 Unternehmen erwarten ein Wachstum des Bruttogewinns, der Rückgang wird von 14 % der Befragten prognostiziert. Somit erwarten 86 % der deutschen Unternehmen einen Anstieg bzw. wenigstens keine Abnahme des Bruttogewinns.  

STANDORTFAKTOREN

Risiken für die Unternehmensentwicklung

• Als größte Risiken für die Unternehmensentwicklung bezeichneten die Befragten vor allem den möglichen Rückgang der Nachfrage und die Schrumpfung der Märkte, Risiken im Zusammenhang mit den Änderungen der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen sowie auch mit Schwankungen des Wechselkurses und andere negative Folgen. 1/3 der Unternehmen haben auch die Risiken in Verbindung mit der Rechtssicherheit genannt.

• Bei der Bewertung von qualitativen Standortfaktoren der Republik Belarus wurden im laufenden Jahr unter TOP-3 traditionell wieder politische Stabilität (die höchste Note – 2,2 Punkte), Infrastruktur und Qualifikation der Arbeitnehmer genannt.

• Als Trend der Vorjahre heben sich durch eine höhere Platzierung im oberen Tabellenteil (Plätze vier bis sechs) die Faktoren hervor, die unmittelbar mit den Human Ressources zusammenhängen: Lohnkosten, Motivation der Arbeitnehmer und Arbeitsproduktivität.

• Zu TOP-10-Faktoren gehören auch Bedingungen für F&E, Qualität der Hochschulbildung und Qualität der beruflichen Ausbildung. Ihre Bedeutung nimmt im Kontext der Digitalisierung der Wirtschaft zu, deren Hauptwert das Humankapital ist. Um ihre wirtschaftliche Position in der Branche unter den Bedingungen der digitalen Transformation zu bewahren, gewinnen für die Unternehmen die Ausbildung von hochqualifizierten Mitarbeitern mit neuen Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen sowie der Umstieg auf digitale Technologien und einen innovativen Entwicklungsvektor immer mehr Priorität.

• Nach wie vor befinden sich im unteren Tabellenteil solche Standortfaktoren wie Zahlungsdisziplin und Qualität der Finanzdienstleistungen, was mit dem unzureichend entwickelten Finanzmarkt in Belarus, dem Anstieg der Forderungen und Verbindlichkeiten der Unternehmen sowie einem hohen Anteil von Problemkrediten am gesamten Kreditportfolio des Bankensektors zusammenhängt.

• Die Haltung deutscher Unternehmen gegenüber den Faktoren wie öffentliche Verwaltung, Berechenbarkeit der Wirtschaftspolitik und Rechtssicherheit hat sich in der aktuellen Umfrage kaum geändert, sie befinden sich immer noch am unteren Ende des Ratings. Der Verbesserungsbedarf besteht hier vor allem in der konsequenten Fortsetzung von strukturellen und institutionellen Reformen sowie Ausgleichung der Wettbewerbsbedingungen für private und öffentliche Unternehmen.

• Der Faktor EAWU-Mitgliedschaft nahm wiederum einen Platz in der Mitte der Tabelle ein. Erhaltung von einigen Barrieren, Ausnahmen und Beschränkungen auf dem Binnenmarkt des Integrationsgebildes, Fehlen von gleichen Wettbewerbsbedingungen für die Unternehmen, angespannte Beziehungen zu Russland verhindern die Realisierung des vorhandenen wirtschaftlichen Potentials der EAWU. Es sei betont, dass Belarus, das Platz 38 in der Umfrage der Weltbank Doing Business 2018 einnimmt, das in der EAWU einzige Land ohne WTO-Mitgliedschaft bleibt, was zusätzliche Hindernisse und Schwierigkeiten im Außenhandel der offenen belarussischen Wirtschaft schafft.  

STANDORTQUALITÄT IM INTERNATIONALEN VERGLEICH

• Die Republik Belarus behielt auch in der aktuellen Umfrage den Platz in der Tabellenmitte bei, verbesserte aber seine Positionierung von Platz 16 auf Platz 12. Es kann nicht zuletzt an den jüngsten Maßnahmen zur Verbesserung des Investitions- und Geschäftsklimas und zur Entwicklung der digitalen Wirtschaft in Belarus liegen (im Sinne der 2017 verabschiedeten Innovations-Zehn - des Pakets von Rechtsakten, darunter des Dekrets Nr.7 zur Förderung des Unternehmertums und des Dekret Nr.8 zur Digitalisierung der Wirtschaft). Dennoch bleibt das FDI-Volumen auf Nettobasis (mit Ausnahme der Verschuldung vor den Anlegern) in Belarus nach wie vor rückläufig, allerdings in einem langsameren Tempo - Jahr 2016 - um 18,9 %, Jahr 2017 – um 4,6 %. Zwecks FDI-Gewinnung und Investorenwerbung erscheinen folgende Schritte wichtig zu sein: Reformierung des staatlichen Unternehmenssektors einschl. Steigerung der Verwaltungseffizienz, Förderung der Privatisierungsaktivitäten auf dem Inlandsmarkt, Erstellung einer attraktiveren Unternehmensliste für die Privatisierung und Umsetzung einzelner Pilotprojekte, z.B. mit der Teilnahme von „Blue Chips“ zwecks Erhöhung des Vertrauens seitens der großen ausländischen Investoren, Überprüfung des Mechanismus der Treuhandverwaltung mit der Gewährleistung von klaren rechtlichen Garantien für den möglichen Vermögensverkauf an ausländische Investoren.

• Zugleich liegt die Anzahl der Unternehmen, die bereit wären, die Republik Belarus als Investitionsstandort wieder zu wählen, bei 65 %, was einerseits den Vorjahreswert (51 %) übersteigt und andererseits sich somit dem Vorkrisenniveau der Jahre 2013 - 2014 (70 Prozent) nähert. Die Befragten, die sich heute für ein anderes Land entscheiden würden, nannten als Alternative vor allem EU-Mitgliedstaaten. Ganz vorne im Ranking liegen wiederum Deutschland (2,0 Punkte), Österreich und Polen sowie andere EU-Mitglieder - Tschechien, Frankreich, Slowakei. Zu den Ländern der ersten Hälfte gehören auch China und Russland.

Kumulierte Betrachtung der Standortattraktivität im internationalen Vergleich

In den aktuellen Umfrageergebnissen fand offensichtlich die Wiederbelebung des Wirtschaftswachstums in Belarus im Jahr 2017 ihren Ausdruck, die durch solche Faktoren begünstigt wurde wie das günstige außenwirtschaftliche Umfeld, Erholung der russischen Wirtschaft, steigende Preise auf den internationalen Rohstoffmärkten, aber auch den Anstieg der inländischen Nachfrage. Diese Faktoren wären allerdings nicht ausreichend, um hohe Wachstumsraten in der Volkswirtschaft auf langfristige Sicht zu sichern, vielmehr kann eine weitere Steigerung der Inlandsnachfrage aufgrund der direktiven Lohnerhöhung zu negativen Folgen führen: finanzielle Instabilität auf dem Devisenmarkt, Abwertung der nationalen Währung. In diesem Zusammenhang ist es für die Republik Belarus wichtig, solche Faktoren der Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft wie "drei I-Faktoren" zu fördern: Innovationen, Investitionen und Intellekt. Dank seiner strategisch günstigen geographischen Lage verfügt Belarus über eine einmalige Chance für die Entwicklung partnerschaftlicher Beziehungen sowohl mit den EAWU-Ländern als deren Mitglied als auch mit der EU. Dies würde das Niveau der wirtschaftlichen Unabhängigkeit und Diversifizierung der offenen belarussischen Wirtschaft verbessern, u.a. im Kontext des Projektes der Neuen Seidenstraße „One Belt, One Road“ und der Umsetzung der Idee der „Integration der Integrationen“ - einer freien Handelszone von Lissabon bis Wladiwostok. Diese Faktoren sowie die Ausrichtung auf die Entwicklung der digitalen Wirtschaft könnten das Interesse an Belarus als Partner im Rahmen der Investitions- und Industriekooperation fördern und unter Bedingungen der konsequenten Durchführung von strukturellen und institutionellen Reformen zu einer aktiveren Integration von lokalen Unternehmen in die internationalen Wertschöpfungsketten beitragen.

Der volle Bericht zur Umfrage ist auf der Website der RDW unter http://belarus.ahk.de/news/publikationen/ abrufbar.

Den Bericht als pdf-Datei herunterladen

Publikationen in Medien:

Nachricht über Ergebnisse der Umfrage „Geschäftsklima in der Republik Belarus 2018“ auf der Webseite „BelNovosti“ lesen

Nachricht auf der Webseite „Belarus segodnya“ („Belarus heute“) (die Zeitung „Sowetskaya Belorussiya) lesen

Nachricht auf der Webseite der Nachrichtenagentur „Telegraf“ lesen

Nachricht auf der Webseite der Informationsagentur „Sputnik“ lesen

Nachricht auf der Webseite des Internet-Magazins «Tschesnok» lesen

Nachricht auf der Webseite des Internet-Magazins „Kyky.org“ lesen

Nachricht auf der Webseite «Thinktanks.by» lesen