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Dr. Wladimir Augustinski

Leiter der Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Belarus

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UMFRAGE „GESCHÄFTSKLIMA IN BELARUS 2019“

Minsk, April 2019

Die Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Belarus (AHK Belarus) und das Informationszentrum der Deutschen Wirtschaft – DEinternational-Servicestruktur des Deutschen Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) haben bereits zum achten Mal seit 2012 die jährliche Umfrage zum Geschäftsklima in der Republik Belarus durchgeführt. Solche Umfragen werden traditionell von den Auslandshandelskammern (AHKs) in Zentral- und Osteuropa sowie in den GUS-Ländern veranstaltet und tragen zum Informationsaustausch zwischen den in den jeweiligen Regionen tätigen Unternehmen bei.

Ziel der Umfragen ist es, eine Vergleichsanalyse der Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche, außenwirtschaftliche und Investitionstätigkeit in verschiedenen Ländern der Region zu erhalten, die persönliche Wahrnehmung durch die Unternehmen unabhängig von makroökonomischen Daten und Angaben der offiziellen Statistik darstellt. Anhand der Umfrageergebnisse haben die potentiellen Investoren, welche das jeweilige Land als einen möglichen Investitionsstandort und Wirtschaftspartner ansehen, die Möglichkeit, ein volleres und praxisbezogenes Bild über die Bedingungen für die Geschäftstätigkeit im Lande unter Berücksichtigung der Meinungen und Einschätzungen der befragten deutschen Firmen, die in einer jeweiligen Region tätig sind, zu erhalten.

An der diesjährigen Geschäftsklimaumfrage haben sich 57 Vertreter der in Belarus tätigen Unternehmen, vorwiegend mit deutschen Investitionen beteiligt (2018: 58 Befragte). Im Branchenschnitt sind es in diesem Jahr 15 Industrieunternehmen, 35 Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor, 15 Handelsunternehmen, 6 Unternehmen aus dem Energiebereich sowie 3 Unternehmen der Baubranche. Eine Reihe von Befragten haben die Zugehörigkeit zu zwei oder mehr Haupttätigkeitsbereichen angegeben. Ca. 95 % der befragten Unternehmen sind KMU mit weniger als 250 Mitarbeitern. Fast ein Drittel der Teilnehmer meldet einen Exportanteil am Gesamtumsatz von über 60 %, darunter sind 9 % der Unternehmen mit einem Exportanteil von 80-100 %. Die Mehrheit der Unternehmen gaben ihre Bewertungen auch bei den vorigen Umfragen ab, wodurch eine gewisse Nachhaltigkeit der Umfrageergebnisse erreicht wird und man diese als ein Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft vor Ort im Laufe der letzten Jahre interpretieren kann.