AHK World Business Outlook (Frühjahr 2019)

Im Juli 2019 hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) seinen neunten "AHK World Business Outlook" vorgelegt. Die Umfrage beruht auf den Rückmeldungen von mehr als 4.500 im Ausland aktiven deutschen Unternehmen.

Für den AHK World Business Outlook gaben die deutschen Unternehmen eine unmittelbare Einschätzung der eigenen Geschäftsaussichten beziehungsweise der konjunkturellen Entwicklung vor Ort ab. Die Investitions- und Beschäftigungspläne der Betriebe wurden ebenso abgefragt wie die größten Risikofaktoren.

Die wesentlichen Ergebnisse:

"Die Abkühlung der Weltwirtschaft und die globalen Handelsstreitigkeiten schmälern zunehmend das internationale Geschäft deutscher Unternehmen. Vor allem in vielen Industrienationen macht sich zunehmend Wachstumsskepsis breit. Ursächlich für die Eintrübung sind vor allem die Unsicherheiten aus neuen Handelskonflikten, aus der Einführung von Zöllen und neuen Sanktionen sowie dem Brexit. Zwar schlagen sich die deutschen Unternehmen unter den aktuell schwierigen Umständen recht passabel – die Geschäftserwartungen der Betriebe sind weltweit weiterhin positiv – doch das Umfeld wird rauer. Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer sieht die Wirtschaftspolitik in den jeweiligen Ländern als Hindernis für die eigenen Geschäfte. Zu den Top 5 der Risiken, die sie für die weitere Entwicklung ihres Auslandsgeschäftes in den kommenden zwölf Monaten sehen, zählen die Unternehmen neben wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, der Nachfrage und dem Fachkräftemangel erstmals Handelsbarrieren bzw. die Bevorzugung einheimischer Unternehmen".

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Quelle: DIHK

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